Segel- und Motoryachten aus Mahagoni und Teak

Der Rumpf wird kieloben laminiert.
Eingesetzt wird eine hochmoderne Holzkomposittechnik - das Westsystem, das in unserer Werft weiter optimiert wurde.
Über dem Mallengerüst werden mehrere Lagen Furnier in schmalen Leisten aufgebracht.
Die inneren Lagen bestehen oft aus südamerikanischem Tabasco-Mahagoni.

Zuerst wird jede Lage ohne Harz angepaßt und auf das Gerüst geheftet, um die Paßform jedes Teils zu optimieren und so die perfekten Maße des Ganzen zu erhalten.

Jedes Einzelteil wird präzise angepaßt.
Diese Holzfurnierbauweise erfordert das Auftragen zahlreicher (bis zu sieben) Schichten Mahagoni.
Immer zwei Lagen werden gemeinsam verleimt.

Um den Leimdruck zu erzeugen, nageln die Bootsbauer die verschiedenen Furnierschichten nacheinander mit Kupferkrampen durch einen dünnen Kunststoffstreifen auf den Block.

Die Schichten werden diagonal verleimt, wobei die darauf folgende Lage im 90 Grad-Winkel dazu verlegt wird, um höchste Stabilität zu erzeugen und Langlebigkeit zu garantieren.
Diese auch als Doppeldiagonalkarweel bekannte Bauweise ist zwar aufgrund der im 45-Grad-Winkel zur Bootsachse verleimten Schichten sehr aufwendig, aber technisch das Optimum, weil sie nicht zuletzt auch sehr wartungsarm ist.