
Nun begann die langwierige und mühselige Arbeit des präzisen und vorsichten Absenkens der 21 Meter langen Yacht auf den Kiel mit seinen 9 große Kielbolzen.
Erst einmal war zu prüfen, ob alle Teile perfekt aufeinander paßten.
Die Yacht muß während es Vorgangs in der Querlage absolut horizontal bleiben und nach Erreichen der ersten Bolzen auch in der Längsrichtung. Ansonsten würden sich die Bolzen in den Bohrungen der Kielsohle verkanten.
Rechts des Bolzens sehen Sie den Bediener des Portalkrans mit seiner gelben Steuerkonsole.

Da die meisten Bolzen auch unten herausschauten, mußten unterhalb des Bleiballastes stabile Pallhölzer untergelegt werden. Nur so läßt sich sicherstellen, daß die empfindlichen Bolzen einerseits nicht in den Straßenbelag gedrückt werden und andererseits auch deren unteres Gewinde intakt bleibt. Die meisten Bolzen werden von unten und von oben verschraubt.
Der Holzbalken unter der Mutter hat eine Breite von 15 cm.

Extrem vorsichtig mußten wir beim Einführen der Gewinde sein. Der kleinste Fehler an der Kranbedienung und schwere Schäden wären die Folge. In solch einem Fall hätte der gesamte Vorgang abgebrochen und Wochen später mit neuem Material komplett neu durchgeführt werden müssen.

Wir überprüften laufend jedes Detail am Kiel, Rumpf und den Bolzen.
Hier entschieden wir uns zur Sicherheit nochmals ein Pallholz unter den Bolzen zu legen.
Wir befinden uns hier auf der Höhe des Achterstevens