
Zu einer alten Holzyacht gehört auch ein Holzmast. Das ist jedoch leichter gesagt als getan. Denn es finden sich nur noch wenige Werften, die einen stabilen Regatta-Holzmast in dieser Dimension bauen können. Die Yachtwerft Martin gehört dazu.
Von August bis November bauten wir nach sorgfältiger Planung den Mast selbst.
Zuerst werden die beiden separaten Masthälften aus zahlreichen Lagen Spruce unter hohem Druck verleimt.
Spruce wird auch Schwarzfichte oder kanadische Fichte genannt und ist ein festes und dennoch elastisches Nadelholz aus Kannada und Alaska. Überdies ist es mit einem spezifischen Gewicht von nur 0,42 bis 0,55 extrem leicht
26 Meter sind bereits derart lang, daß man sie fotografisch kaum mehr darstellen kann.

Danach werden beide Hälften jeweils separat von innen her zuerst ausgesägt und dann von Hand fein ausgehobelt.

Die meisten Arbeiten müssen von Hand sorgfältig durchgeführt werden.
Hier sehen Sie einen unserer jüngeren Bootsbauer, wie er innen den Mast auf die für diese Stelle optimale Dicke rund hobelt.