
Das gesamte Deck wird mit formverleimten Platten aus Bootsbausperrholz bedeckt.
Aufgrund der Länge von über 20 Metern haben wir 7 Sektionen gebildet, die zusätzlich jeweils in eine Steuerbord und eine Backbordseite unterteilt wurden.
Dann haben wir alle Decksplatten grob (d.h. mit erheblichen Überständen) auf die Rumpfform zugeschnitten.
Die Decksplatten bilden eine Zwischenschicht: Einerseits sind sie die Decke der Kajüte und andererseits der Untergrund für das später oben aufzulegende Teakstabdeck.

Dann haben wir das Cockpit und den Niedergang paßgenau ausgeschnitten.
Bei den acht schrägen kurzen Linien auf dem Holz handelt es sich um Kennzeichnungen, damit wir später alles wieder positionsgenau zusammenbauen können.
Die mit Bleistift auf den Decksplatten eingezeichneten langen Linien kennzeichnen Decksbalken und Stahlverstrebungen, welche bei der weiteren Bearbeitung berücksichtigt werden müssen.

Hier sehen Sie die Ausschnitte für die Luken mit dem Blick in Richtung Bug.

Extreme Formen wie die Befestigungen für die Wanten haben wir zuerst komplett ausgesägt und dann wieder in paßgenauen Einzelteilen zusammengefügt und mit Epoxid verklebt.
An dieser Detailaufnahme erkennen Sie auch sehr gut, daß wir die gesamten Decksplatten für dieses Formnehmen mit Spax-Schrauben am Rumpf provisorisch befestigt haben.
Übergänge zwischen Einzelteilen, welche zu verleimen sind, wurden auch hier mittels Strichen genau fixiert.

Die erste Baustufe der Decksplatten ist abgeschlossen. Sie schauen hier vom Heck zum Bug.
Nun werden alle Decksplatten wieder abgeschraubt, zerlegt und dann die jeweiligen Unterseiten - die Decke der Kajüte - bearbeitet.